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Excellence in Corporate Finance.

m27 Fedas begrüßt Andreas Rehklau

 
 
 
Mit Ende 2018 darf m27 Fedas einen neuen Senior Consultant im Team begrüßen: DI (FH) Andreas Rehklau ist unser neuer Experte für Innovationsmanagement. Durch seine jahrelange und äußert erfolgreiche Arbeit mit WOIS und dem INNOLAB bringt Andreas viele wertvolle Erfahrungen und Methoden mit, um GründerInnen und etablierten Unternehmen bei der Verwertung von Innovationen zu unterstützen.

m27 Fedas möchte die Chance nutzen, unseren neuen Mitarbeiter genauer vorzustellen:
 
 
 
 
 
 
 
Wie kommt es, dass ein fertiger Innenarchitekt im Innovationsmanagement landet?
 
Am Anfang war der Zufall… dann eine immer bewusstere Entscheidung. Mein erster Job nach dem Studium hat mich in die Fakultät für Maschinenbau der Hochschule Coburg verschlagen. Eines der Vertiefungsfächer für die Maschinenbau-Studenten war Produktentwicklung.
Zusammen mit Prof. Dr. Linde konnte ich in dieser Zeit am Thema WOIS (Widerspruchsorientierte Innovationsstrategie) arbeiten, mit dem sich auch der Weg in die Wirtschaft öffnete. Wir waren eine kleine Beratungsschmiede für das Thema Produktinnovation, die Unternehmen bei der Findung und Entwicklung von neuen Produkten unterstützt hat.

Mit der Zeit haben wir uns da immer mehr weg von bloßen Produktentwicklungen zu ganzen Kategorie-Erneuerungen und Wertschöpfungsketten-Innovation entwickelt. Bald waren wir eine gesuchte Anlaufstelle für ganzheitliche Unternehmensentwicklungen.
 
 
Und das WOIS-Institut hat sich bis heute ja gut entwickelt, mit Kunden wie BMW, Hilti, SCHÖLLER, TESA – warum hat es Dich da nach Graz verschlagen?
 
Die Unternehmensentwicklung war etwas Spannendes, das mir viel Spaß gemacht hat – ja und wir hatten typischerweise Klienten, die schon etabliert waren, und deren Herausforderung eine von Innovation getriebene Weiterorientierung war. Damals hat sich für mich die Frage gestellt: „Wenn diese Unternehmen, etabliert und bekannt wie sie sind, so von Innovationsarbeit profitieren, wie wertvoll könnte das für Start-ups sein?“ Quasi zur „Stunde 0“, wo es in den häufigsten Fällen noch keine Prozesse, keine MitarbeiterInnen, sondern lediglich eine Idee, gibt?

Also habe ich mich persönlich „neuorientiert“ und bin nach Graz gegangen, um dort am Studiengang Innovationsmanagement der FH CAMPUS 02 in die Gründerszene in Graz einzusteigen. Mit dem INNOLAB waren wir eine von der Wirtschaftskammer finanzierte Anlaufstelle, die innovativen GründerInnen den Weg ebnen sollte. Nebenbei konnte ich diese - anderen - praktischen Erfahrungen auch als Dozent an der FH lehren.
 
 
 
Hier in Graz haben wir ja mittlerweile eine lebendige Gründerszene – was ist besonders, wenn man konkret Gründungsteams beratend weiterhelfen will?
 
Im Vergleich zu meiner Arbeit mit bekannten Großunternehmen stellt ein Start-up ganz andere Ansprüche an einen Berater. Es fehlen grundsätzliche Elemente des Unternehmens noch gänzlich, wie zum Beispiel ein Büro, Prozesse oder Netzwerke. Wir haben schnell gemerkt, dass GründerInnen erstaunlicherweise oft kaum technische Unterstützung, sogenannte „Entwicklungskompetenz“, brauchen, um ihre Idee umzusetzen. Es hapert eher an einem nachhaltigen und für die Gründer tragfähigen Geschäftsmodell. Richtig irritierend wurde es, wenn gar „die KundInnen“ fehlten!

Oftmals geht es also um die richtige Vernetzung dieser Start-ups, vielleicht sogar untereinander und zu Kompetenzträgern, wo fehlende Fähigkeiten, Maschinen und Wissen zu bekommen ist  – man muss hier dazusagen, dass es das INNOLAB schon Jahre vor der Gründung des Grazer „Ideentriebwerkes“ gab, eine derartige Vernetzung für Graz also neuartig war.

Auf der anderen Seite sind viele altbekannte Modelle und Praktiken aus der BWL zu allgemein gehalten oder nicht genügend an ein zu gründendes Unternehmen angepasst, um den Gründern auch wirklich einen praktischen Nutzen zu vermitteln – die Business Model Canvas von Osterwalder ist zum Beispiel eine gute Fingerübung, die dem Gründerteam schon etwas Übersicht verschafft. Für die Realisierung eines Unternehmens bedarf es viel Arbeit mit den Inhalten!

Es gilt die Kanäle zu akquirieren, die Kunden – und Nicht-Kunden – herauszuarbeiten und zu verifizieren und insbesondere den eigentlichen Zweck der Unternehmung zu hinterfragen. „Wer braucht das was ich tue, wann und wo, zu welchem Preis – und welche Alternativen werden dabei den KundInnen geboten?“

Ich benutze und lehre die innerhalb der WOIS entwickelten 5 Säulen. Dabei wird das Start-up umfassender in seine Umgebung einbettet, d.h. in den Markt respektive das Bedarfsfeld, seinen Mitbewerb, nicht nur direkt sondern funktionsbezogen, die Idee wird bezogen auf die Trends in der Gesellschaft und auf die Entwicklung der Ressourcen, etc. Und am Ende entwickeln wir die Strategie, wie das Ganze und in welcher Abfolge es zu leisten ist.
Meine Aufgabe ist es, mit dem Gründerteam gedanklich „bis ans Ende“ zu gehen, um heute den geeigneten ersten Schritt zu tun. Ob der Herausforderungen einer Gründung kein leichtes Unterfangen.
 
 
 
Wie passt hier der Sprung zu m27 Fedas dazu?
 
Ich sehe die m27 Fedas ganz stark als einen Enabler, der Unternehmen dabei hilft, den Hebel an der richtigen Stelle anzusetzen. Es gibt einen starken Fokus auf die Zielerreichung mit den KundInnen gemeinsam. Im Zuge dessen wird versucht sinnhafte und nachhaltige Projekte und Strategien zu generieren, nicht bloß die Förderung dafür zu sichern.

Als so einen Enabler sehe ich mich auch: Ich will bei den UnternehmerInnen nicht die Idee ermöglichen, sondern auch Lust auf das Unternehmertum machen: Unsere Partner erkennen, was es bringt, Abfolgen einzuhalten, jedoch auch Chancen zu ergreifen. Auch helfen wir, strategisch und quasi nach Schlachtplan vorzugehen, dabei jedoch durchaus nach dem (bisher) Unmöglichen zu streben. 
Für mich ist z.B. eine „Utopie“ eine Idee, die noch keinen Platz hat und noch undurchführbar erscheint – mit einer großen Betonung auf dem „noch“.

Und darauf kommt es bei meiner Partnerschaft mit m27 Fedas auch an: Wir arbeiten daran, eine Projektidee nochmals zu schärfen, zuzuspitzen, Kniffliges zu lösen, sodass das Projekt letztendlich eine Innovationshöhe hat, die den Markt vom Hocker haut. Und die Förderstellen natürlich auch.
 


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